TPPV - Technologieplattform Photovoltaik Österreich

Das Potenzial, das in der heimischen Wirtschaft in Bezug auf eine Positionierung am stark wachsenden Photovoltaik(PV)-Weltmarkt steckt, soll mittels fundierter Recherche und Analyse plausibel aufgezeigt werden und den wesentlichen EntscheidungsträgerInnen vermittelt werden. Optimale Rahmenbedingungen für Innovationen und Forschung für die heimische PV Wirtschaft werden definiert.

Title and Synopsis

TPPV - Technology Platform Photovoltaic Austria

The potential of the Austrian industry in participating even more actively in the growing global Photovoltaic market will be shown by means of detailed analysis; decision makers will be briefed accordingly. Optimal frame conditions for innovation and research will be defined within this activity as well.


Beschreibung

Status

laufend

Kurzfassung

Ausgangssituation/Motivation

Der globale Wachstumsmarkt Photovoltaik eröffnet der österreichischen Wirtschaft herausragende Chancen, sich in Teilbereichen dieser Technologie international zu positionieren und bei der Produktion von Produkten und Nebenprodukten der PV-Technologie dauerhaft erfolgreich zu sein. Österreichs Photovoltaik-Industrie, die sich derzeit bereits im Bereich der PV-Integration in Gebäude und Stromnetze vorrangig positioniert hat, ist prädestiniert, in dem seit über einer Dekade stark wachsenden Weltmarkt eine international sichtbare Rolle einzunehmen. In nur wenigen Jahren ist eine Beschäftigungsanzahl in der heimischen PV Industrie von etwa 1.500 MitarbeiterInnen entstanden; wie groß das Potenzial ist, erkennt man an den Prognosen für Deutschland, das für 2020 200.000 Beschäftigte in der PV Branche erwartet. (Deutsche F&E Roadmap für PV, BMU 2008).

Inhalte und Zielsetzungen

Das Projekt verfolgt drei Teilziele:

  1. Das enorme Potenzial, das in der heimischen Wirtschaft in Bezug auf eine mögliche Positionierung am global stark wachsenden Photovoltaik (PV)-Weltmarkt steckt, soll mittels fundierter Recherche und Analyse plausibel aufgezeigt und den wesentlichen EntscheidungsträgerInnen vermittelt werden.
  2. Strukturen einer voll funktionsfähigen Plattform der wesentlichen heimischen Photovoltaik Industrie und Forschung sollen errichtet werden, die in einem ersten Schritt darauf abzielen, optimale Rahmenbedingungen für Innovationen und Forschung für die heimische PV Wirtschaft zu definieren. Diese Rahmenbedingungen sind von diversen Faktoren beeinflusst wie beispielsweise von der Qualifikation möglicher MitarbeiterInnen (geeignete Ausbildungsschienen in Österreich), Kooperationsmöglichkeiten mit universitären und außeruniversitären Forschungs-Einrichtungen, Zugang zu Fördermitteln, Stabilität eines Heimmarktes und anderen Faktoren. Diese sollen klar aufgezeigt werden, weiters sollen Vorschläge für eine Optimierung gemacht werden. Ziel des Projektes ist es, auch ein Rohkonzept für ein dauerhaft gemanagtes österreichisches PV-Forschungsprogramm zu erstellen. Dabei wird das erfolgreiche Beispiel Schweiz als Modell herangezogen.
  3. Zwischen Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft sollen gemeinsame F&E-Aktivitäten gestartet bzw. verstärkt werden, um die heimischen Betriebe dauerhaft am global stark wachsenden PV Markt positionieren zu können. Für eine internationale Sichtbarkeit einer österreichischen PV-Kompetenz ist die Zusammenarbeit der wesentlichsten heimischen Akteure erforderlich. Durch gemeinsames Entwickeln von Forschungsideen mit einem Schwerpunkt auf der Gebäudeintegration soll diese Form der Kooperation systematisiert und intensiviert werden. Als Umsetzungsschienen sollen neben bilateralen Kooperationen auch nationale und europäische Forschungsprogramme genutzt werden (z.B. EU, PV-ERA NET,…).

Methodische Vorgehensweise

  • Recherchetätigkeiten
  • Interviews
  • Methodische Diskussionen

Erwartete Ergebnisse

  • Publikationen, Pressegespräche, Themenschwerpunkte in den PV Fachtagungen, eigene PV Workshops, Präsentationsunterlagen für Vorträge, Auftritt auf Fachmessen, Berufsmessen, Verbreitung der überarbeiteten PV Roadmap.
  • Speziell im Bereich der Rahmenbedingungen werde diverse formelle und informelle Gespräche mit den wesentlichen Personen geführt.

Projektbeteiligte

Projektleiter

DI Hubert Fechner
FH Technikum Wien

Projekt- und Kooperationspartner

  • TU Wien
  • AIT
  • Isovolta
  • Fronius
  • PV Austria
  • Ulbrich
  • Ertex-Solar
  • Kioto
  • PTS
  • FEEI
  • Plansee
  • Bramac
  • Blue-Chip-Energy
  • Cellstrom

Kontaktadresse

FH Technikum Wien, Institut für Erneuerbare Energie
DI Hubert Fechner
Giefinggasse 6, A-1210 Wien
Tel.: +43 (1) 333 40 77-572
E-Mail: hubert.fechner@technikum-wien.at
Website: www.technikum-wien.at


FFG ID: 822168

top