Zertifizierter Passiv-Dachgeschossausbau eines typischen Gründerzeithauses
Ausbau des Dachbodens eines typischen Gründerzeithauses zu einem zertifizierten Passiv-Dachgeschoßausbau mit Photovoltaikanlage und haustechnischer Bestandssanierung. Ziel: bauliche Mehrkosten unter 10 %, keine sommerliche Überwärmung und höchste Multiplizierbarkeit für den großen Gründerzeitbestand.
Title and Synopsis
Certified passive attic conversion of a typical building from the period around 1900
Conversion of an attic of a typical building from the period about 1900 to a passive attic with photovoltaic system and renovation of the existing building equipment. The aim is to keep the additional construction costs under 10 %, to avoid overheating in summer and to make possible a reproduction for the large amount of buildings from the same period.
Beschreibung
Status
laufend
Kurzfassung
Ausgangssituation/Motivation
Viele BewohnerInnen von ausgebauten Dachböden klagen über Überhitzung bzw. Überwärmung im Sommer, mit der immer häufigeren Folge, dass Klimaanlagen eingebaut werden.
Inhalte und Zielsetzungen
Das Demonstrationsprojekt umfasst den Ausbau eines straßen- und hofseitigen Dachbodens zu vier Wohnungen eines typischen Gründerzeithauses aus dem Jahre 1900.
Ziel ist es:
- Lösungen zu entwickeln, um die baulichen Mehrkosten des Passivhausstandards trotz großer Gebäudedachfläche der Dachausbauten unter 10 % zu bringen.
- zu zeigen, dass Behaglichkeit insbesondere im Sommer bei Dachgeschoßausbauten mit geringen Mehrkosten umgesetzt werden kann.
- als Beispiel für weitere Multiplizierbarkeit und als Standard für künftige Dachgeschoßausbauten zu dienen.
Methodische Vorgehensweise
Am Dach wird in Kombination mit Sonnenschutzelementen eine Photovoltaikanlage gebaut. Weiters sollen weitgehend ökologische Materialien wie Holz, Mineralwolle, etc. eingesetzt werden. Im Terrassenbereich wird Vakuumdämmung verwendet, um barrierefreies Bauen zu ermöglichen. Beim Umbau werden zum Vorteil für die HausbewohnerInnen die Bleileitungsbestände getauscht und die unattraktiven 1 mal 1 Meter großen Lichthöfe geschlossen, wodurch eine nachhaltige haustechnische Sanierung der WC-Belüftung über die Lichthöfe erfolgen kann.
Durch die gleiche Typologie der Gründerzeitbauten ist die Reproduzierbarkeit bestens gegeben.
Erwartete Ergebnisse
Es soll gezeigt werden, dass die Passivbauweise im Dachgeschossausbau funktioniert.
Projektbeteiligte
Projektleiter
DI Helmut Schöberl
Schöberl & Pöll GmbH
Kontaktadresse
Schöberl & Pöll GmbH
DI Helmut Schöberl
Ybbsstraße 6/30, 1020 Wien
Tel.: +43 (1) 726 45 66
Fax: +43 (1) 726 45 66-18
E-Mail: office@schoeberlpoell.at
Web: www.schoeberlpoell.at