IQ - Informations- und Vernetzungsschwerpunkt energieeffiziente Quartiere

Anhand von Forschungs- und Demonstrationsprojekten aus der D-A-CH-Region wird das Thema Energieraumplanung nutzerInnengerecht aufbereitet und den Zielgruppen aus Verwaltung, Politik, Architektur sowie Bauträgern und zukünftigen BewohnerInnen mit maßgeschneiderten Veranstaltungen nähergebracht.

Title and Synopsis

IQ - focal point on information and networking in the field of energy efficient districts

Energy aspects on land use planning will be worked up on the basis of research and demonstration projects in Austria, Germany and Switzerland. The target groups from administration, politics, architecture as well as developers and future dwellers will be addressed with custom-made events.


Beschreibung

Status

laufend

Kurzfassung

Ausgangssituation/Motivation

Bei der Optimierung der Energieeffizienz von Gebäuden wurden in der Vergangenheit große Fortschritte erzielt - vom Passivhaus bis zum Plus-Energie-Haus. Dieses Projekt geht noch einen Schritt weiter und betrachtet das Energiesystem ganzer Quartiere.

Das Passivhaus im Grünen, wie es in den Köpfen vieler ÖsterreicherInnen als ideale Wohnvorstellung vorhanden ist, ist nur bedingt nachhaltig wenn beispielsweise die eingesparte Energie nun für Mobilität aufgewendet werden muss. Aspekte der Energie werden bislang in der örtlichen Raumplanung kaum berücksichtigt.

Das Projekt IQ nimmt die Empfehlungen der Studie „heimWERT“ aus der Programmlinie Haus der Zukunft auf: „Siedlungssysteme sind als mehrdimensionales Gesamt-Angebot zu entwickeln, das neue Gebäudetypen, spezielle Umfeldqualitäten (Freiflächen, Verkehrslösungen) und Innovationen im Technologiesektor (z.B. Nahwärmeversorgung) beinhaltet.“

Abbildung 1: Heizzentrale und zentrales Parkhaus im Loretto-Areal in Tübingen. Die gesamthafte Planung machten energieeffiziente Maßnahmen möglich

Ziele und Inhalte

  • Aufbau einer Wissensbasis durch Recherche und Analyse des Themas energieeffiziente Siedlungsentwicklung
  • Stärkere Vernetzung mit entsprechenden Institutionen in Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz
  • Meinungsbildung und gemeinsame Zielentwicklung unter den Interessensgruppen
  • Lernen von internationalen Forschungs- und Demonstrationsprojekten, insbesondere aus Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz durch Seminare, Vortragsveranstaltungen und Exkursionen
  • Lernen anhand konkreter Best-practice-Beispiele, die die oft vagen Vorstellungen bezüglich Quartiersplanung den Gemeinden und Bauleuten praxisnah näherbringen
  • Entwicklung von Werkzeugen (Handbüchern, Förderinstrumenten, etc.) zur praktischen Umsetzung

Methodische Vorgehensweise

Energieraumplanung ist auf die Zusammenarbeit von vielen Interessensgruppen angewiesen. Die ProjektpartnerInnen sind Profis in der Bewusstseinsbildung, Vernetzung und Vermittlung komplexer Inhalte bei den Themen Energieeffizienz und Raumplanung. Durch ihre Nähe zur öffentlichen Verwaltung haben sie einen großen Einfluss auf die Gestaltung von Rahmenbedingungen. Bewährte Methoden und Veranstaltungsformate werden dazu genutzt, Schlüsselpersonen zu vernetzen, Know-how aufzubauen, aufzubereiten und den Zielgruppen näher zu bringen.

Erwartete Ergebnisse

Das Projekt stärkt das Bewusstsein und Know-how im Bereich Energieraumplanung auf verschiedenen Ebenen und setzt wichtige Impulse für die Verbesserung der Rahmenbedingungen. Es wird erwartet, dass das Thema Energieraumplanung verstärkt in den Vordergrund rückt und mittelfristig bei Bau- und Planungsprojekten in Vorarlberg mehr Berücksichtigung finden wird.


Projektbeteiligte

ProjektleiterIn

DI Martin Reis
Energieinstitut Vorarlberg

Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen


Kontaktadresse

Energieinstitut Vorarlberg
DI Martin Reis
Stadtstraße 33/CCD
Tel.: +43 (5572) 31 202 - 79
Fax: +43 (5572) 31 202 - 4
E-Mail: martin.reis@energieinstitut.at
Web: www.energieinstitut.at


FFG ID: 827123

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