Energiezentrale400+ Marktreife Energiezentrale ab 400 kW mit neuartiger, einfacher Verstromung für Wohnbau, gemeinnützige und gewerbliche Objekte
Title and Synopsis
The target of this project is the development of a marketable, decentralised “energy central” on a scale from 400 kW for the generation of electricity, heating (and cooling) for residential building, public utility and commercial objects, with a broad variety of applicable fuels on the base of regionally available biogenous residual materials.
Beschreibung
Status
laufend
Kurzfassung
Ausgangssituation/Motivation
Der Antragsteller kooperiert bereits seit mehreren Jahren erfolgreich mit der TU Wien, Institut für Verfahrens-, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften und verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung der hocheffizienten, ausmauerungslosen, verbrennungsluftgekühlten Brennkammer. Aus einem Vorprojekt existiert eine funktionsfähige kleine Brennkammer für Strohballen auf Basis der neuartigen Verbrennungstechnologie. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen und Erfahrungen sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten notwendig, um ein Scale-up auf eine marktfähige, dezentrale, vollautomatische 400 kW „Energiezentrale“ für ein breites Brennstoffband biogener Brennstoffe zu ermöglichen.
Inhalte und Zielsetzungen
Projektziel ist die Entwicklung einer marktfähigen, dezentralen „Energiezentrale“ ab 400 kW Feuerungsleistung zur Erzeugung von Strom, Wärme (und Kälte) unter Ausnutzung eines breiten Brennstoffbandes aus regional vorhandenen, biogenen Brennstoffen, wie bspw. Getreide-, Kukuruz- und Rapsstroh, kommunalem Grün- (Heu), Strauchschnitt, inhomogenem Biomasse-Mix (pastös und faserförmig), nicht abgebauten faserförmigen Fraktionen aus Biogasanlagen, Pflanzen aus Brachenutzung, Palmwedel, u.v.a.m.
Vorteile sind die weitgehende Unabhängigkeit von Preisschwankungen der Rohstoffe aufgrund des breiten Brennstoffbandes sowie kurze Transportwege durch Nutzung regionaler, biogener Brennstoffe und ortsnaher Bracheflächen. Aufgrund des damit verbundenen CO2-Einsparpotenzials, der niedrigen Emissionswerte und der hohen Energieeffizienz der patentierten Verbrennungstechnologie, verbunden mit geringen Netzverlusten, wird eine rasche Verbreitung - auch international - erwartet.
Methodische Vorgehensweise
Im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden Lösungen für die zusätzlichen Anforderungen an die Prozesssteuerung durch die unterschiedlichen Brennstoffe entwickelt, die Stabilisierung der Verbrennung für die Stromerzeugung erarbeitet und das Emissionsverhalten weiter optimiert. Die Funktionstüchtigkeit der neuen Technologie wird unter realen Bedingungen nachgewiesen. Das historische Schloss Leiben (NÖ) wird mit Wärme versorgt und Strom ins Netz des Stromhändlers EVN eingespeist.
Erwartete Ergebnisse
Das Konsortium sieht in Anlagengrößen ab 400 kW enormes Nachfragepotenzial für die Beheizung großvolumiger Wohnbauten in Gemeinden und in städtischen Erweiterungsgebieten, beim Austausch bestehender fossiler Feuerungsanlagen, bei der gewerblich-industriellen Nutzung (z.B. Beheizung von Baulichkeiten, Trocknung von Erzeugnissen wie Ziegel, Bereitstellung von Prozessdampf und -wärme), in der Landwirtschaft (z.B. Trocknung, Beheizung landwirtschaftlicher Objekte wie Ställe zur Aufzucht), bei Hotel- und Freizeitanlagen, zur Versorgung kommunaler Infrastruktur sowie im Export.
Projektbeteiligte
Projektleiter
Ing. Heinz Dötzl
Federspiel Ökotechnology Consulting GmbH
Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen
- WTI wärmetechnische Industrieanlagen Gesellschaft m.b.H. (Projektpartner)
- TU Wien, Institut für Verfahrens-, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften (wissenschaftlicher Partner, als Drittleister eingebunden)
Kontaktadresse
Federspiel Ökotechnology Consulting GmbH
Ing. Heinz Dötzl
1140 Wien, Wolfersberggasse 12
Tel.: +43 (1) 9795640
E-Mail: office@fedtech.at
Web: www.fedtech.at
