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aspern Die Seestadt Wiens - Subprojekt 6b: Energieverbrauchsmonitoring für die Demonstrations-Projekte in der Seestadt Aspern
Das Subprojekt 6b beschäftigt sich mit dem Energieverbrauchsmonitoring (EVM) von Demonstrationsprojekten, die im Rahmen des Leitprojektes Aspern plus errichtet werden sollen Da sowohl Büro/Produktion als auch Wohngebäude errichtet werden sollen, wird dabei auf beide Nutzungsgruppen eingegangen. Die Konzeptentwicklung wird dabei auf die Errichtungsprojekte abgestimmt.
Title and Synopsis
The project deals wtih the energy consumption monitoring of demonstration buildings, which are erected within the framework of the landmark project „aspern+“. As both, office/manufacturing as well as residential buildings will be constructed, these different user groups will have to be considered. The derivation of the concepts will be done in accordance of the specific needs of the individual demonstration buildings.
Beschreibung
Dieses Projekt ist ein Subprojekt des Leitprojekts "aspern Die Seestadt Wiens - nachhaltige Stadtentwicklung".
Status
laufend
Kurzfassung
Ein intelligentes Energieverbrauchsmonitoring (EVM) , das örtlich und zeitlich differenzierte Energieflüsse aufzeichnet und dem Nutzer bzw. Betreiber Rückmeldungen gibt, liefert wesentliche Beiträge zur Optimierung des Gebäudebetriebs und zu einem ressourcenschonenden Verhalten der Gebäudenutzer. Darüber hinaus liefert es zukunftsorientierte Informationen über die Praxistauglichkeit innovativer Technologien.
Die Durchführung eines Energieverbrauchsmonitoring (EVM) ist eine der Vorgaben des "Haus der Zukunft Plus"-Programmmanagements an sämtliche Demonstrationsprojekte, die im Rahmen der Leitprojekte realisiert werden. Das gegenständliche Subprojekt 6b verfolgt daher das Ziel, den EVM-Ansatz für die beiden Demonstrationsprojekte des Leitprojekts "Aspern plus" konzeptiv vorzubereiten, die Integration des EVM in die Ausschreibung der einzelnen Gewerke zu begleiten, die Auswertungen über das erste Betriebsjahr durchzuführen und den Gebäudebetreiber soweit in das EVM einzuschulen, dass er es während des weiteren Betriebes selbständig durchführen kann. Bei den beiden Demonstrationsprojekten handelt es sich um das Technologiezentrum "aspern IQ" (Forschungs- und Verwaltungsgebäude) sowie um ein noch zu bestimmendes Wohngebäude.
Es besteht inhaltlicher Zusammenhang mit dem SP6a "Siedlungsmonitoring", indem bei der Erarbeitung des EVM-Konzepts auf den Zwischenergebnissen aus den konzeptiven Arbeiten zu SP6a aufgebaut wird. Der EVM-Ansatz für die Demonstrationsprojekte geht jedoch über die "Standard-Inhalte", wie sie für alle Gebäude der Seestadt im "Siedlungsmonitoring" vorgesehen sind, hinaus und ist daher entsprechend anzupassen und zu erweitern.
Im Einzelnen gliedert sich das Projekt in drei Arbeitspakete:
- In AP 1 wird das EVM-Konzept im Detail ausgearbeitet. Daraus werden Vorgaben für die Hardware-Ausstattung abgeleitet, die unmittelbar in den Planungsprozess der beiden Demonstrationsprojekte einfließen. Methodische Basis des Arbeitspakets ist die genaue Analyse des Bedarfs der unterschiedlichen Zielgruppen im jeweiligen Demonstrationsprojekt (Eigentümer, Betreiber, Nutzer, Bauforschung). Zur Abstimmung mit diesen Zielgruppen wird das Projektteam an Planungsteambesprechungen mit dem Bauherren teilnehmen.
- AP2 beschäftigt sich mit dem Thema der Visualisierung und der Gestaltung von Feedback-Systemen in EVM-Tools mit dem Ziel der Verhaltensbeeinflussung. Auf Basis der Umfeldanalyse werden dabei Workshops mit den Bauherren sowie mit Nutzervertretern durchgeführt, die darauf abzielen, die konkrete Einbindung von Visualisierung bzw. Feedback-Systemen in die beiden Demonstrationsprojekte festzulegen.
- In AP3 wird nach dem Erstbezug der Demonstrationsprojekte die Inbetriebnahme des EVM zu unterstützt, es werden die entsprechenden EVM-Auswertungen während des ersten Betriebsjahres durchgeführt und an die verschiedenen Zielgruppen zurückgespielt. Darüber hinaus werden die Gebäudebetreiber in Durchführung des EVM für den weiteren Gebäudebetrieb eingeschult.
Zur Berücksichtigung der leitprojektübergreifenden Anforderungen an Evaluierung und Monitoring aus dem HdZplus-Programm wird das Projektteam an den Abstimmungsgesprächen mit dem Projekt monitorPlus teilnehmen. Darüber hinaus werden die Synergien, die sich aus der engen Kooperation mit den Monitoring-SP in anderen Leitprojekten ergeben, aktiv genutzt.
Projektbeteiligte
ProjektleiterIn
Christoph Pollak
Wien 3420 AG
Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen
- E7 Energie Markt Analyse GmbH
Kontaktadresse
Wien 3420 AG
Rosthorngasse 5
Tel.: +43 (1) 7740274-0
E-Mail: Christoph.pollak@researchtub.at
Web: www.wien3420.at
