Inhaltsverzeichnis
Kontext Links
- Leitprojekt Gründerzeit mit Zukunft
- Subprojekt 1: Leitprojektmanagement 2010-2011
- Subprojekt 2: Grundlagen und Machbarkeitsstudien
- Subprojekt 3: Gründerzeit-Fenster- und Fassadenelement
- Subprojekt 4: Entwicklung eines PortfoliomanagementTools
- Subprojekt 6: Dissemination
- Demo 1: Haus Wißgrillgasse
- Demo 2: David´s Corner
- Demo 3: KA 7 Kaiserstraße
- Demo 4: PH Eberlgasse
- Website Gründerzeit mit Zukunft
Gründerzeit der Zukunft - Subprojekt 5: Dokumentation und Monitoring
Ziel sind die Dokumentation und das begleitende Monitoring der im Rahmen des Leitprojekts "Gründerzeit mit Zukunft" umgesetzten Demonstrationsprojekte hinsichtlich der umgesetzten Maßnahmen und deren Kosten im Bau und im laufenden Betrieb sowie im Hinblick auf die energetischen Effekte und die Komfortbedingungen und auf die NutzerInnenzufriedenheit und die Erfahrungen mit den Sanierungsprozessen.
Title and Synopsis
Historical buildings of tomorrow - sub project 5: documentation and monitoring
The main aim is the documentation and monitoring of the demonstration projects within the scope of the project „Historical buildings of tomorrow“ with regard to the technical implementation, investment and operation costs and to the energetic performance. All demonstration projects will be accompanied by an evaluation process regarding occupants’ satisfaction and the refurbishment process. Beyond that, legal constraints for innovative refurbishment of historical buildings will be documented and proposals for adaptations of the rental law and refurbishment subsidy schemes will be developed.
Beschreibung
Dieses Projekt ist ein Subprojekt des Leitprojekts "Gründerzeit mit Zukunft: Innovative Modernisierung von Gründerzeitgebäuden"
Status
laufend
Kurzfassung
In Österreich stellen Gründerzeithäuser ein erhebliches Segment des Gebäude- und Wohnungsbestands dar. Diese in der Bauzeit von 1850 bis 1918 errichteten Objekte weisen zwar mehrheitlich eine gute Bausubstanz auf, erfordern jedoch aufgrund des Baualters, spezifischer Merkmale (gegliederte Fassaden, Kellergewölbedecke etc.) und aufgrund des öffentlichen Wunsches nach Erhaltung des Stadtbildes spezielle Sanierungsmethoden. Entgegen weit verbreiteter Meinung verfügen typische Gründerzeitgebäude nur über ein geringes wärmetechnisches Niveau (durchschnittlich liegt der HWB bei 120 bis 160 kWh/m²a) und bergen daher ein hohes energietechnisches Einsparpotenzial im Hinblick auf einen CO2-neutralen Gebäudesektor.
Zur Forcierung gesamtheitlicher Modernisierungen von Gründerzeitgebäuden unter Anwendung innovativer technischer und organisatorischer Lösungen wurde im Rahmen von „Haus der Zukunft Plus“ das Leitprojekt „Gründerzeit mit Zukunft – GdZ“ eingereicht. Dadurch soll die thermisch-energetische Qualität zukünftiger Sanierungen deutlich verbessert und damit ein Beitrag zu einem CO2-neutralen Gebäudesektor geleistet werden. Das Leitprojekt gliedert sich in mehrere Subprojekte.
Im Rahmen des Leitprojekts „Gründerzeit mit Zukunft“ werden durch die Umsetzung von fünf Demonstrationsprojekten Wege aufgezeigt, wie die technischen, wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Hindernisse bei der innovativen Sanierung von Gründerzeitgebäuden überwunden werden können. Im Vordergrund der einzelnen Demonstrationsprojekte steht die gesamtheitliche Modernisierung des Gebäudes zur Gewährleistung eines zeitgemäßen Wohnstandards mit hohem Wohnkomfort.
Inhalt dieses Subprojekts sind die Dokumentation und das begleitende Monitoring der Demonstrationsprojekte hinsichtlich
- umgesetzter technischer Maßnahmen (technische Dokumentation)
- Kosten im Bau und im laufenden Betrieb (Kostenmonitoring und Lebenszykluskostenberechnungen)
- energetischer Effekte und der Komfortbedingungen (Messmonitoring von Ressourcenverbrauch und Komfortparametern für die Dauer von zwei Jahren)
- NutzerInnenzufriedenheit und Erfahrungen mit den Sanierungsprozessen (sozialwissenschaftliche Evaluierung durch POE der Bewohner und Befragung der Akteure)
- erforderlicher wohnrechtlicher Lösungsansätze für innovative Sanierungsmaßnahmen (wohnrechtliche Begleitung und Dokumentation).
Im Zuge des Arbeitspakets Integration und Wissenstransfer werden die umgesetzten Maßnahmen hinsichtlich Funktionalität geprüft und Optimierungsvorschläge für einzelne Technologien und die einzelnen Demonstrationsprojekte erarbeitet. Darüber hinaus werden die wohnrechtlichen Barrieren für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen im Gründerzeithaus analysiert und Vorschläge für den Wohnrechtsgesetzgeber und die Sanierungsförderung (Fokus Wien) erarbeitet.
Neben diesen Arbeitspaketen liegt ein Schwerpunkt in der Zertifizierung der Demonstrationsprojekte nach den Kriterien der ÖGNB.
Die zielgruppenspezifisch aufbereiteten Produkte dieses Projekts fließen unmittelbar in das Subprojekt 6 „Dissemination“ ein, in dem die Ergebnisse der umgesetzten innovativen Sanierungen von Gründerzeitgebäuden den Eigentümern und Hausverwaltungen, Planern und Architekten sowie der Stadt Wien zugänglich gemacht werden.
Projektbeteiligte
ProjektleiterIn
e7 Energie Markt Analyse GmbH
Projekt- und Kooperationspartner
- Havel & Havel BeratungsGmbH
- Österreichischer Verband der Immobilientreuhänder ÖVI
- pos architekten ZT-KG
- Schöberl & Pöll OEG
Kontaktadresse
DI (FH) Johannes Rammerstorfer
e7 Energie Markt Analyse GmbH
Theresianumgasse 7, 1040 Wien
Tel.: +43 (1) 907 80 26 - 63
E-Mail: Johannes.rammerstorfer@e-sieben.at
www.e-sieben.at
