FUTUREbase - Verbindung innovativer Strategien und Technologien zu einem ganzheitlichen, ressourcenschonenden Plusenergiegebäude

Anhand des konkreten Bauvorhabens in der Giefinggasse 4 (1210, Wien) soll die Verbindung neuer, innovativer Strategien und Technologien zu einem ganzheitlichen, ressourcenschonenden Plusenergiegebäude mit hoher Signal- und Multiplikationswirkung auf ihre Durchführbarkeit untersucht werden. Es soll einen regionalen, energetischen Verbund zwischen den Gebäuden TECHbase, ENERGYbase und dem Klima-Windkanal in unmittelbarer Nachbarschaft geschaffen werden.

Title and Synopsis

Connection of innovative strategies and technologies to a holistic, resources-friendly plus energy building

A feasibility study on the basis of the building development project “Giefinggasse 4 (1210, Vienna)” will be set up to connect new, innovative strategies and technologies to a holistic, resources-friendly plus energy building with high signal and multiplication effect.


Beschreibung

Status

laufend

Kurzfassung

Ausgangssituation/Motivation

Der WWFF Business and Service Center GmbH (WWFF) plant, im 21. Wiener Gemeindebezirk unmittelbar zwischen den Gebäudekomplexen TECHbase und ENERGYbase eine weitere innovative Büro- und Gewerbeimmobilie mit ca. 12.000 m² Nutzfläche zu errichten. Wie bereits bei ENERGYbase sollen anhand einer Durchführbarkeitsstudie visionäre Ideen für ein weiteres europaweites Vorzeigeprojekt, diesmal aber in Richtung der weiter reichenden Vision eines nachhaltigen, CO2-neutralen Bürogebäudes, vorab wissenschaftlich untersucht werden. Aufbauend auf die Ergebnisse dieser Studie soll dann die Vorverwertung und Realisierung der Immobilie begonnen werden.

Inhalte und Zielsetzungen

Das übergeordnete Ziel dieses Projektes ist es, durch diese technische Durchführbarkeitsstudie neue, innovative Technologien und Strategien anhand eines konkreten Bauvorhabens vorab zu untersuchen, um so zu einem schlüssigen Plusenergiegebäudekonzept mit minimalem Umsetzungsrisiko zu kommen. Die Einbindung der Planungs-, Bau- und Betriebserfahrungen von Best Practise Beispielen wie ENERGYbase aus Sicht der involvierten Gruppen (Immobilienentwicklung, Architektur, Haustechnik und Facility Management) spielt dabei eine wichtige Rolle.

Methodische Vorgehensweise

Die Studie wird in drei Schritten erarbeitet:

Technologiescreening: Evaluierung der derzeitigen Einsetzbarkeit neuer, innovativer Strategien und Technologien im Gebäudebereich entsprechend des aktuellen Erkenntnisstandes aus Forschungsvorarbeiten (HDZ, HDZplus, Neue Energien 2020, usw.) anhand eines konkreten Bauvorhabens.

Energieflussanalysen: Energiebilanzierung für den Standort des Bauvorhabens mit den umschließenden Gebäudekomplexen. Potenzialabschätzung für bodengebundene Kühlsysteme.

Entwicklung nachhaltiger Plusenergiegebäudekonzeptemit hohem Multiplikationspotenzial und einer hohen Signalwirkung. Parallel dazu wird ein ökologisches Materialkonzepts über den Lebenszyklus mit Materialminimierungsstrategien und Lebenszykluskostenoptimierung entwickelt.

Erwartete Ergebnisse

Zur Evaluierung neuer, innovativer Technologien soll ein Maßnahmenkatalog erstellt werden, der den derzeitigen Entwicklungsstand, die Verfügbarkeit und Anwendbarkeit sowie das Umsetzungsrisiko und die Kosten beinhaltet.

Im integralen Prozess soll in mehreren Schleifen ein umfassendes Plusenergiegebäudekonzept entwickelt werden. Dieses wird hinsichtlich seines Nachhaltigkeitspotenzials, Multiplikationspotenzials und Kombinationsmöglichkeiten mit neuen, innovativen Technologien evaluiert. Das erstellte umfassende Plusenergiegebäudekonzept soll dem Immobilienentwickler ausreichend Entscheidungsgrundlage für die Umsetzung geliefert werden.

Die Ergebnisse dieser Studie sollen auch für weitere Bauvorhaben im Neubau- und Sanierungsbereich als Indikator für die derzeitige Einsetzbarkeit der beforschten Technologien und Strategien herangezogen werden können. Weiters sollen die durchgeführten Analysen die noch notwendigen F&E Tätigkeiten aufzeigen um diese neuen, innovativen Technologien und Strategien zu einer breiten Umsetzung zu bringen.


Projektbeteiligte

ProjektleiterIn

Ing. Anita Preisler
AIT - Austrian Institute of Technology, Energy Department, Sustainable Building Technologies

Projekt- und KooperationspartnerInnen


Kontaktadresse

AIT - Austrian Institute of Technology, Energy Department, Sustainable Building Technologies
Ing. Anita Preisler
Giefinggasse 2, A-1210 Wien
Tel.: +43 50550-6634
Fax: +43 50550-6613
E-Mail: anita.preisler@ait.ac.at
Web: www.ait.ac.at


FFG ID: 827193

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